Wie funktioniert BitLocker?
BitLocker ist die integrierte Vollverschlüsselungsfunktion von Windows. Die Entsperrung des Laufwerks erfolgt entweder über ein Passwort, einen Wiederherstellungsschlüssel (einen 48-stelligen Code) oder eine automatische TPM-basierte Entsperrung. Der Wiederherstellungsschlüssel ist meist an ein Microsoft-Konto, Active Directory oder eine schriftliche/digitale Kopie gebunden — geht dieser Datensatz verloren, geht der Zugriff auf das Laufwerk mit verloren.
Auftretende Szenarien
- Verlust des Zugriffs auf das Konto oder die Datei, in der der Wiederherstellungsschlüssel gespeichert war
- Fehlender Zugriff auf ein verschlüsseltes Datenlaufwerk nach einer Neuinstallation des Betriebssystems
- Ein von einem ehemaligen Mitarbeiter hinterlassener, BitLocker-geschützter Laptop/Datenträger
- Die automatische Entsperrung funktioniert nach einem Mainboard-/TPM-Wechsel nicht mehr
Ansatz
Zunächst werden gemeinsam mögliche Quellen bewertet, in denen der Wiederherstellungsschlüssel gefunden werden könnte (Microsoft-Konto, AD, Sicherungsunterlagen). Ist dies nicht möglich, wird eine realistische Wahrscheinlichkeitseinschätzung basierend auf dem Zustand des Datenträgers vorgelegt; da Datenträgerverschlüsselung ein starker Schutz ist, wird nicht in jedem Szenario ein garantiertes Ergebnis versprochen.
Wie läuft der Prozess ab?
Dateianalyse
Dateiformat, Ursache des Problems und Lösungsweg werden durch eine kostenlose Voranalyse bestimmt.
Analyseergebnis
Die erwartete Erfolgsquote und Dauer werden klar mitgeteilt.
Wiederherstellung
Nach Freigabe erfolgt die Wiederherstellung auf Grundlage der Analyseergebnisse.
Übergabe
Die wiederhergestellte Datei wird Ihnen über einen sicheren Kanal übergeben.
Voranalyse und Demo-Wiederherstellung sind stets kostenlos. Wird nach der Demo-Phase, die zeigt, dass der Inhalt wiederherstellbar ist, entschieden, die vollständige Wiederherstellung nicht fortzusetzen, fällt eine Gebühr von 250 USD zzgl. MwSt. an, die die bereits geleistete Analyse- und Demoarbeit abdeckt.
Der Inhalt der Datenträger ist nicht von Interesse; es wird ausschließlich die angeforderte technische Leistung erbracht. Zur Wiederherstellungsverifizierung kann das Öffnen der Datei erforderlich sein, der Inhalt wird jedoch in keinem Fall kopiert, an Dritte weitergegeben oder nach der Übergabe auf unseren Systemen gespeichert. Auf Wunsch wird eine schriftliche Vertraulichkeitszusage bereitgestellt.
Häufige Fragen
Mein Wiederherstellungsschlüssel ist nirgends gespeichert — habe ich trotzdem eine Chance?
Dies hängt vom Zustand des Datenträgers und der Verschlüsselungskonfiguration ab; dies wird beim ersten Gespräch gemeinsam bewertet.
Muss ich den Datenträger einsenden, oder erfolgt dies remote?
Dies kann je nach Situation variieren; manche Analysen können remote erfolgen, manche erfordern physischen Zugriff.